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B2 · Arbeit und Freizeit

Das Recht, nicht erreichbar zu sein

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Die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben war nie so wie heute. Wer ein Smartphone besitzt, trägt sein Büro in der Hosentasche – und mit ihm die Erwartung, auf jede Anfrage zu reagieren. Was als Zeichen von gilt, entwickelt sich für manche zur

Arbeitspsychologen weisen darauf hin, dass der Körper Pausen braucht, um sich zu Wer auch abends gedanklich im Arbeitsmodus bleibt, schläft schlechter und ist langfristig für Dabei geht es nicht nur um die Zeit, die man tatsächlich mit Arbeit verbringt, sondern um die Bereitschaft, jederzeit eingreifen zu müssen.

Die Debatte darüber, wie man Beschäftigte schützen kann, ist in vollem Gange. fordern ein gesetzlich Recht auf Nichterreichbarkeit nach Dienstschluss. Kritiker halten dagegen, dass Vorschriften der Realität moderner Arbeitswelten nicht gerecht würden: Wer mit Kollegen in anderen Zeitzonen zusammenarbeitet oder sich seine Zeit ohnehin flexibel einteilt, brauche Spielraum statt Verbote.

Vermutlich liegt die Lösung weniger in einem einzelnen Gesetz als in einer veränderten Arbeitskultur. Teams, die offen vereinbaren, wann sie erreichbar sind und wann nicht, schaffen für alle Seiten. Entscheidend ist, dass mit gutem Beispiel vorangehen: Eine Nachricht um Mitternacht ist selten so dringend, wie sie sich anfühlt.

Richtig oder falsch?

  1. 1.Der Text hält ein Gesetz für die einzige mögliche Lösung.

  2. 2.Kritiker meinen, starre Regeln passten nicht zu flexiblen Arbeitsformen.

  3. 3.Nach dem Text sollen Führungskräfte ein gutes Vorbild sein.